Chlor

Chlor ist ein stark reaktives Element. Es kann mit reduzierenden, organischen und alkalischen Stoffen heftig reagieren. In der Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung wird meist Chlordioxid verwendet, da es effektiver wirkt als reines Chlor. Chlordioxid ist ein starkes Oxidationsmittel.

Wasserrelevanz: 
Chlor bildet mit Wasser, z.B. mit der Feuchtigkeit der Schleimhäute aktiven Sauerstoff und Salzsäure, die beide das Gewebe stark angreifen. Die Inhalation von etwa 3-6 ppm Chlor führt zur Reizung der Schleimhäute mit Husten und Tränenfluss. Bei längerem Kontakt auch zu Bluthusten und Atemnot bzw. Erstickungserscheinungen. Flüssiges Chlor wirkt stark ätzend auf die Haut. 

Chlor und Chlordioxid wird in der Trinkwasseraufbereitung beispielsweise zur Entkeimung des Wasser genutzt. Die Kontrolleure gehen dabei nach dem Indikatorenprinzip vor, da es zu aufwendig wäre, das Wasser auf jeden möglichen Keim hin im Wasser zu untersuchen. E-Coli gilt hierbei als Zeigerkeim, zu diesem Stamm gehören nicht nur gefährliche Varianten wie der EHEC-Erreger, sondern auch viele harmlose, die keine Beschwerden hervorrufen und die der menschliche Darm sogar braucht. Jedoch darf sich in 100 Milliliter Wasser kein einziger E-coli-Keim befinden, egal wie nützlich oder gefährlich er ist. Besteht jedoch der Verdacht, dass dieser Wert überschritten sein könnte, ist Chlor das übliche Desinfektionsmittel. Trinkwasserverordnung erlaub 0,3 Milligramm pro Liter. Das ist im Vergleich zu anderen Ländern wie USA wenig.

Dennoch warnen Wissenschaftler (Forscherprojekt in Barcelona) schon länger vor der Nutzung von Chlor zur Entkeimung, sei es im Trinkwasser oder in Schwimmhallen und Pools. Nach einem 40-minütigem Aufenthalt im gechlorten Schwimmwasser wiesen die Testpersonen einige erhöhte Marker einer DNA-Schädigung auf, die in weiterer Folge zu Krebs führen kann. In Zukunft wird Ozon als eine weniger starke und reaktive Substanz zur Desinfektion besprochen. 

Leogants Tipp:
Die Carbonit-Filter die Leogant als Teil einer ganzheitlichen Trinkwasseraufbereitung einsetzt, filtern zuverlässig Chlor und Chlordioxid aus dem Trinkwasser heraus. Das bestätigt der TÜV. Die zu entfernenden Stoffe werden durch die feinporige Aktivkohle mittels Adsorption an ihrer Oberfläche angelagert.

Calcium

Calcium [Ca] ist in reinem Zustand ein silberweißes zähes Metall, das zu den Erdalkali-Metallen gehört. Es ist das dritthäufigste chemische Element und ist wichtig für den Knochenaufbau bei Mensch und Tier. Calciumverbindungen finden sich auch im Gebirge (Kalk).

Calcium ist gemeinsam mit Magnesium der bekannteste Mineralstoff und zugleich auch jener Mineralstoff, der am häufigsten in Pillen- oder Pulverform geschluckt wird. Calcium ist mengenmässig das wichtigste Mineral im menschlichen Körper. Es macht bei einem erwachsenen Menschen ein bis zwei Prozent des Körpergewichts aus bzw. etwa 1 Kilogramm. Das meiste davon – 99 Prozent – befindet sich in den Knochen und Zähnen. Nur 1 Prozent des Calciums verteilt sich auf die Zellen und den Extrazellularraum.

Bei der Aufnahme von Calcium ist besonders das Verhältnis von Calcium und Magnesium 2:1 zu beachten, damit es der Körper optimal aufnehmen kann. Zudem muss das Calcium organisch gebunden, oder von einem Ring strukturierten Wassers umgeben sein, damit es der Körper verstoffwechseln kann.

Calcit

Calcit/Kalzit wird auch als Kalkspat oder Doppelspat bezeichnet und ist die am häufigsten vorkommende Kristallform von Calciumcarbonat Ca[CO3]. Calcit is eine nadelförmig, spitze Form des Kalkes. Diese Form lagert sich besonders hartnäckig in Wasserleitungen, an Armaturen, Duschwänden, Wasserkochert uvm. an. 

 

Calcit

Calcit_Kalkablagerung.jpg

Diese Calcit-Kalkkristalle mit ihren spitzen Formen, die bei der Erhitzung von normalen Leitungswasser entstehen, neigen sehr stark zur massiven Kesselsteinbildung und zu Ablagerungen. Auch innerhalb des Körpers erfolgt bei derartigen Calcit-Kristallformen in Verbindung mit Cholesterin eine starke Arterienverkalkung.

Aragonit

Die hier dargestellten Kalkkristallformen wurden durch die UMH-Wasseraufbereitung zu Aragonit umstrukturiert. Durch die runden Formen der Kalkstrukturen ist keine Tendenz mehr zu festanhaftenden Beläge gegeben. Die sandigen Rückstände werden ausgeschwemmt. Bereits vorhandene Verkrustungen lösen sich allmählich wieder auf, da dieser mikroskopisch feine Sand die Wasserleitungen von innen poliert. Ebenso Ablagerungen in Wasserkochern lassen sich deutlich leichter entferen.

Cadmium

Cadmium ist ein silberweiß glänzendes weiches Material, dass sich gut verformen lässt und zählt zu den gefährlichen Stoffen in der Trinkwasseraufbereitung. Cadmium ist nicht wasserlöslich. Cadmium ist ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Zink, Blei und Kupfer anfällt. Cadmium wird u.a. in Batterien, als Korrosionsschutz für Eisen als Stabilisator für PVC und als Regelstäbe in der Kerntechnik eingesetzt.

Oral aufgenommen löst Cadmium Erbrechen, Leberschädigungen und Krämpfe aus. Die Dämpfe gelten als reizend und verursachen Kopfschmerzen. Bekannt geworden ist Cadmium u.a. durch das Auftreten der Itai-Itai-Krankheit in Japan. Für Cadmium ist ein Arbeitsplatzgrenzwert von 0,05 mg/m3 vorgegeben.

Wasserrelevanz:
Cadmium gehört zu den giftigen Stoffen im Klärschlamm und wird bei der Ermittlung der Schadeinheiten nach dem Abwasserabgabengesetz berücksichtigt.

Der vorhandene Cadmiumgehalt im Industrieabwässer beispielsweise bei der Herstellung von Phosphorsäure und/oder Phosphatdüngemitteln aus Phosphatmineral könnte theoretisch dadurch erheblich reduziert werden, indem die cadmiumhaltigen Feststoffe aus dem Abwasser entfernt werden, falls eine Deponierung oder Wiederverwendung möglich ist, ohne dass dadurch die Gefahr für die Umwelt vergrößert wird. Aufgrund regionaler Gegebenheiten ist eine solche Trennung nicht immer möglich. 

Die maximale Konzentration von Cadmium im Klärschlamm, der auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen aufgebracht werden darf, ist in der Klärschlamm-Verordnung festgelegt: Grenzwert 20 mg/kg TS.

Coanda, Dr. Henri

Dr. Henri Coanda war Begründer der Strömungslehre und Dekan der rumänischen Akademie der Wissenschaften. Er postulierte, dass selbst Schneeflocken lebende Gebilde mit einem Strömungssystem sind. Dieses System besteht aus feinen Kanälen, die sich im Inneren der geometrischen Struktur der Schneeflocke befinden und in denen nicht gefrorenes Wasser zirkuliert (ähnlich der Brown’schen Bewegungen).
Mehr als 60 Jahre erforschte er das Hunzawasser und versuchte dessen Geheimnis zu lüften. Neben seinen Wasserforschungen war er von der Luftfahrt fasziniert. Dr. Flanagan führte seine Forschungen fort und entwickelte daraus u.a. sein Flüssigkristallkolloid-Konzentrat.