Aragonit

Aragonit ist eine von insgesamt drei natürlich vorkommenden Modifikationen des Calciumcarbonats (Ca[CO3]). Die im Leitungswasser am häufigsten vorkommende Form des Kalks ist der Calcit.

Asbest

Defintition:
Der Name Asbest kommt aus dem Griechischen und bedeutet ,,unauslöschlich, ewig". Asbest ist ein faseriges Material und mit hoher Langlebigkeit und die Sammelbezeichnung für eine Gruppe in der Natur vorkommender, mineralischer Silikatfasern mit feinsandiger Struktur und sehr guten physikalischen und chemischen Eigenschaften, wie Nichtbrennbarkeit, Beständigkeit gegen Fäulnis und Korrosion, geringe elektrische Leitfähigkeit, geringe Wärmeleitfähigkeit, große Elastizität und Zugfestigkeit, hohe Adsorptions- und Isolierfähigkeit. 

Deshalb wurde Asbest in der Vergangenheit in großem Umfang für die Herstellung des Werkstoffes Asbestzement verwendet. Aus Asbest wurden u.a. auch Druckrohre für Trinkwasserleitungen produziert. Seit bekannt wurde, dass der eingeatmete Asbestfeinststaub Lungenkrebs verursachen kann, ist in Deutschland das “Inverkehrbringen” von Asbest und deren Erzeugnisse verboten.

Wasserrelevanz:
Ein hoher Prozentsatz der Trinkwasserrohre bestehen aus Asbestfaserzement. Erst seit 1995 dürfen neue Trinkwasserrohre keine Zusätze mehr aus Asbest enthalten. Jedoch geht von bereits verlegten Asbestzementrohren eine besonders große gesundheitliche Gefahr aus. Im Laufe der Zeit wird durch die mechanische Wasserberührung und durch Einwirkung von gelösten Salzen und Säuren im Wasser das Bindemittel Zement langsam aufgelöst. Dadurch werden immer mehr Asbestfasern freigesetzt und gelangen so in das Trinkwasser. Je saurer das Wasser ist, desto stärker greift die darin enthaltene Kohlensäure den Zement an und desto höher wird die Wahrscheinlichkeit für erhöhte Asbestfaserkonzentrationen im Trinkwasser.

Aus einer ausführlichen, im Jahr 1983 vom Fraunhofer-Institut veröffentlichte nTrinkwasseruntersuchung geht hervor, dass das Trinkwasser stellenweise frei gelöste Asbestfasern in einer Größenordnung von bis zu 1,57 Millionen Fasern pro Liter enthält. Dieser Spitzenwert wurde in Hamburg gemessen. Obwohl toxikologisch einwandfrei bewiesen ist, das oral aufgenommen Asbestfasern stark gesundheitsschädigend wirken können, existiert Deutschland bisher noch kein offizieller Grenzwert für die Trinkwasserbelastung.

Leogants Tipp:
Für Asbestfasern im Trinkwasser gibt es derzeit keine festgelegten Grenzwerte. Orientiert man sich an den medizinischen Erkenntnissen, so dürfte nicht eine einzige Asbestfaser im Trinkwasser auftauchen. Da dies unmöglich von den Wasserwerken gewährleistet werden kann, wird das Problem einfach ignoriert.  Um Asbestfasern und andere Fremdstoffe aus dem Trinkwasser sicher herauszufiltern, eigenen sich unsere ganzheitlichen Filtersysteme. Unsere Trinkwasserfilter auf Aktivkohlebasis von Carbonit filtern sicher Aspest aus dem Wasser.

Arsen

Definition:
Arsen zählt zu den Halbmetallen. Die stabile Form ist stahlgrau, metallisch glänzend und spröde. Arsen ist stark toxisch. Es ist in Pflanzenschutzmitteln seit 1976 in Deutschland verboten und darf nicht in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sein.

Arsen dient im Körper zur Hemmung von Thiolgruppen und somit zur Steigerung von Hämolysevorgängen, der Bildung neuer Blutzellen und Beschränkung der Schilddrüsenfunktion.
Die Toxizität von Arsen ist abhängig von Art der vorliegenden Verbindung. So sind metallisches Arsen und sulfidische Verbindungen nahezu ungiftig. Andere Verbindungen wie dreiwertiges Arsen ist dagegen stark giftig.

Wasserrelevanz:
Eine Vergiftung durch Arsen hat blutige Brechdurchfälle, graue, schlaffe Haut, Kreislaufprobleme und Atemlähmung zur Folge. Arsen und seine Verbindungen gelten als kanzerogen (krebserzeugend).

Arsen ist in Abwässern der Halbleiterfertigung und Bleiglasverarbeitung enthalten. Angestrebter Grenzwert: 0,1 ppm. In wenigen Klärschlämmen ist Arsen bereits nachgewiesen worden. In Indien und Bangladesh stellt Arsen, das durch unsachgemäße Brunnenbewirtschaftung auf die Felder gelangte, in Trinkwasser und zur Bewässerung von Reisfeldern ein großes Problem dar. 

Leogants Tipp:
Für die Filterung von Arsen haben wir spezielle Kombipatronen aus KDF und Aktivkohle.

Ammonium

Definition:
Ammonium ist eine anorganische Stickstoffverbindung, die u. a. beim biologischen Abbau, organischer Stickstoffverbindungen (z.B. Eiweiße) entsteht. Ammonium und Ammoniak stehen in einem Gleichgewicht zueinander. Dieses Gleichgewicht hängt vom pH-Wert des Wassers ab. Steigt der pH-Wert an, verschiebt sich das Verhältnis zum giftigen Ammoniak. Bei pH 7 beträgt das Verhältnis Ammonium:Ammoniak 99:1. Bei einer Erhöhung auf pH 9 verändert sich das Verhältnis auf 70:30. Erhöhte Ammonium-/Ammoniakgehalte sind um so kritischer für die Fauna, je höher der pH-Wert liegt.

Wasserrelevanz:
Ammonium kommt üblicherweise nicht im Trink- oder Grundwasser vor. Ein Auftreten dieser Verbindung ist ein Indikator für Einflüsse durch Abwasser und Deponiesickerwasser. Anhand des Ammoniumgehaltes können Aussagen zum Verschmutzungsgrad und zur Gewässergüte getroffen werden.
Ammonium ist ein Produkt des Eiweiß- bzw. Aminosäureabbaus und somit ein geeigneter Indikator für die Einleitung nicht oder unzureichend gereinigter häuslicher und landwirtschaftlicher Abwässer. Ammonium wird von Bakterien unter Sauerstoffverbrauch zu Nitrit und weiter zu Nitrat oxidiert, was zu einer erheblichen Belastung des Sauerstoffhaushalts führen kann. Sowohl Ammonium als auch Nitrat können von Pflanzen als Stickstoffquelle verwertet werden. Im Grundwasser ist Ammonium in der Regel nicht anzutreffen. 
Gelangt Ammonium aus Kläranlagen, Düngemittelabschwemmungen ins Wasser, wird es dort unter Sauerstoffverbrauch durch Mikroorganismen zu Nitrat umgewandelt. Wasser kann durch Nitrifikation durch Mikroorganismen weitgehend von Ammoniak/Ammonium und Nitrit entgiftet werden.

Ammonium kann zum stark fischgiftigen Ammoniak reagieren. Da diese Umwandlung pH-Wert abhängig ist, sollten diese Parameter zusammen kontrolliert werden. In Düngemitteln, Abwässern der chemischen Industrie, Jauche und in kommunalen Kläranlagen kann der Verschmutzungsindikator Ammonium aufgespürt werden. Ein positiver Ammoniumnachweis in Kläranlagenwasser ist ein deutliches Zeichen für deren ungenügende Klärleistung. Stark belastete Gewässer weisen einen Ammoniumgehalt von über 20 mg/l auf; gering belastete liegen bei unter 0,1 mg/l.

Ammoniak

Definition:
Ammoniak ist eine chemische Verbindung von Stickstoff und Wasserstoff (NH3). Es ist ein stark stechend riechendes, farbloses, wasserlösliches und giftiges Gas. Ammoniak ist gesundheitsschädlich, da es zu Tränen reizt und erstickend wirkt. Ammoniak ist hoch fischgiftig. Es wirkt unter wässrigen Bedingungen basisch. Ammoniak bildet mehrere Reihen von Salzen: 

- kationische Ammoniumsalze
- anionischen Amide, Imide und Nitride, bei denen ein Amid, zwei Imide oder alle Nitride Protonen (Wasserstoffionen) durch Metallionen ersetzt sind

Ammoniak ist eine der meist produzierten Chemikalien und Basis für die Produktion aller weiteren Stickstoffverbindungen. Der größte Teil des Ammoniaks wird zu Düngemitteln wie Harnstoff und Ammoniumsalze, weiterverarbeitet. Aus biologischer Sicht hat Ammoniak eine wichtige Funktion als Zwischenprodukt beim Auf- und Abbau von Aminosäuren. Aufgrund der Giftigkeit größerer Ammoniakmengen wird es zur Ausscheidung im Körper in den ungiftigen Harnstoff umgewandelt.

Aktivkohlefilter

Definition:
Aktivkohlefilter werden bei der Trinkwasseraufbereitung zur Reinigung von Geruchs- und Geschmackstoffen, sowie von organischen Substanzen verwendet. 

Welche Stoffe adsorbiert Aktivkohle aus dem Wasser? 
Hochwertige Aktivkohlefilter, wie unsere verwendeten Carbonit Blickfilter können u.a. Schwermetalle wie Blei, Kupfer, Zink aus denen Hauswasserleitungen bestehen, sowie Cadmium, Nickel, Geruchsstoffe wie Chlor oder Huminstoffe, Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Pestizide, pharmakologische Rückstände wie Medikamente und hormonähnliche Stoffe uvm. entfernen. 

Wasserrelevanz:
Aufgrund der genannten unerwünschten Inhaltsstoffe wie Medikamenten- und Hormonrückstände, Pestizide, Herbizide, Blei, Kupfer oder Bakterien, die zum Beispiel als ein Ergebnis der Landwirtschaft ins Wasser gelangen können, ist eine professionelle Filterung des Wasser unabdingbar. 

Um sicher zu sein, welche Qualität ihr Trinkwasser zu Hause hat, können Sie einen Wassertest durchführen. Dabei ist die Situation heute so, dass selbst moderne Wasserfilteranlagen nicht mehr gegen die Fülle an Medikamenten, chemischen Substanzen und Rückständen aus der Landwirtschaft und Industrie ankommen. Diese Tatsache macht eine zusätzliche Filterung des Trinkwassers am heimischen Wasserhahn nötig.

Leogants Tipp:
Wir empfehlen ausschließlich Wasserfilter aus gesinterter (gebackener) Aktivkohle zur Trinkwasseraufbereitung, um alle unerwünschten Stoffe sicher aus dem Trinkwasser herauszufiltern. Unsere verwendeten Filter sind zudem von der Universität Bielefeld als bakterienundurchlässig bestätigt worden und bieten daher eine erhöhte Sicherheit im Vergleich zu herkömmlichen Aktivkohlefiltern.

Aktivkohle

Definition:
Aktivkohle ist ein wirksames Adsorptionsmittel aus hochporösem reinem Kohlenstoff, das u.a. in der Wasseraufbereitung eingesetzt wird. Aktivkohle wird aus pflanzlichen Material wie Steinkohle, Braunkohle, Holz, Torf, Nussschalen oder Fruchtschalen von Oliven oder Kokosnüssen durch Verkohlung bei etwa 900 Grad Celsius gewonnen. Einige Aktivkohlefilter sind nach Benutzung regenerierbar. Sie wirkt insbesondere auf die organoleptischen Eigenschaften des Wassers (Geruch, Geschmack und Farbe) und adsobiert organische Bestandteile. In Aktivkohle ist eine enorme Oberfläche eingelagert - drei Gramm haben eine Fläche so groß wie ein Fussballfeld. Diese enorme Oberfläche lagert z.B. Gase oder gelöste Stoffe aus dem Wasser an und ist dabei äußerst effektiv.

Wasserrelevanz:
Unsere verwendeten Wasserfilter bestehen aus gesinterter Aktivkohle aus Kokosnussschalen. Dieses besondere Verfahren macht Aktivkohlepatronen zu einem hocheffektiven Filter für Schadstoffe unterschiedlicher Art im Trinkwasser.

Anaerob

Definition:
Anaerob bedeutet ohne die Anwesenheit von Sauerstoff. Anaerobe Mikroorganismen benötigen keinen Sauerstoff. Sie sind in der Lage auch unter sauerstofffreien Lebensbedingungen zu existieren.

Aerober Stoffwechsel

Definition:
Von einem aeroben Stoffwechsel spricht man , wenn die Stoffwechselreaktionen nur in Anwesenheit von Sauerstoff stattfinden kann. Insbesondere bei Bakterien werden ähnlich aussehende Arten anhand ihres Stoffwechsels unterschieden in Aerobier und Anaerobier. Anaerobier sind die, deren Stoffwechsel nur ohne Sauerstoff funktioniert. Mischgruppen, die je nach Umgebung mal mit, mal ohne Sauerstoff auskommen können, nennt man fakultativ anaerobe Bakterien.

Aerob

Definition:
Chemisch betrachtet sind aerobe Vorgänge Oxidationen. Aerob ist die Eigenschaft, Sauerstoff zu verbrauchen. Aerobe Mikroorganismen benötigen zum Leben und zur Entwicklung Sauerstoff. Beispiele für aerobe Lebewesen sind der Mensch, Tiere oder bestimmte Bakterien. Der Stoffwechsel der Muskeln zum Beispiel ist aerob, weil dabei Glukose (Traubenzucker) mit Sauerstoff reagiert und so Energie für die Zellatmung bereit gestellt wird.

Adsorption

Definition:
Adsorption ist die Anreicherung von Stoffen aus Gasen oder Flüssigkeiten an die Oberfläche eines anderen Festkörpers. Je poröser die Feststoffe sind, umso besser adsorbieren sie. Bekannte Adsorptionsmittel sind z.B. Aktivkohlefilter und Kieselgel. 

Es kann zwischen physikalischer Adsorption und chemischer Adsorption unterschieden werden:

Die physikalische Adsorption wird hauptsächlich durch van-der-Waalsche-Kräfte hervorgerufen. Hierbei bleibt die adsorbierte Verbindung chemisch unverändert. Die physikalische Adsorption ist reversibel, d.h. die adsorbierten Substanzen können unter bestimmten Bedingungen wieder im Originalzustand von der Oberfläche gelöst werden. 

Die chemische Adsorption (Chemisorption) bewirkt eine chemische Bindung zwischen adsorbierter Substanz und Oberfläche, wodurch das adsorbierte Molekül in seiner chemischen Natur verändert wird. Die Chemisorption ist nicht direkt reversibel.

Die Adsorbtion nach der unsere Filter arbeiten wird durch die sogenannten „London Dispersionskraft“ hervorgerufen. Sie ist eine Form der zwischen Molekühlen wirkenden Van der Waals Kraft. Daher ist im allgemeinen Sinn die Adsorption ein physikalischer Prozess, bei dem Stoffe (in der Regel Moleküle) auf der Oberfläche eines anderen Stoffes haften bleiben und sich auf dessen Oberfläche anreichern. Sie ähnelt einer chemischen Gleichgewichtsreaktion. Der adsorbierte Stoff (Adsorbat) bildet jedoch mit der Oberfläche keine chemische Bindung aus, sondern haftet durch schwächere Kräfte ähnlich der Adhäsion.

Adsorbens

Definition:
Adsorbens ist ein Adsorptionsmittel. Das bekannteste ist Aktivkohle, das ein beliebtes Filtermaterial ist. Aktivkohle dient zur Abtrennung hydrophoben organischen Verbindungen, insbesondere von chlorierten Kohlenwasserstoffen. Aktivkohle wird in fast allen Bereichen, wo Flüssigkeiten und Luft gefiltert wird verwendet. Gesinterte Aktivkohle Blockfilter, wie unsere verwendeten Carbonit Filter können zudem Rückstände von Hormonen, Medikamenten, Blei, Schwermetallen, Pestiziden, DDT, Bakterien uvm. filtern.

ADI-Wert

Definition:
(Acceptable daily intake = tolerierbare tägliche Aufnahme) - ist die tägliche Höchstdosis eines Stoffes, der bei lebenslanger Aufnahme durch einen Menschen ohne Einfluss bleibt. Die Festlegung des Werts erfolgt in der Regel auf Basis von Tierversuchen mit Einbezug eines Sicherheitsfaktors zwischen 100 und 1000 Versuchsobjekten.

Absorption

Definition: 
Absorption ist das Aufnehmen von Gasen oder Dämpfen in Flüssigkeiten. Bei der Trinkwasseraufbereitung wird mit Hilfe der Absorption das Wasser mit Luftsauerstoff (Belüftung), Chlorgas (Desinfektion) oder Ozon (Desinfektion, Oxidation) angereichert.

Wasserrelevanz: 
Chlorgas ist schädlich für die Schleimhäute und ist stark reaktiv mit organischen Stoffen.

Leogants Tipp: 
Durch das Prinzip der Adsorbtion filtern unsere Carbonit-Filter zuverlässig unerwünschte Stoffe aus dem Trinkwasser heraus, darunter auch Chlor und Chlorabbauprodukte. Die dabei verwendete Aktivkohle, ist ein auf natürlichen Rohstoffen basierendes Material, das durch sein poröse Beschaffenheit und durch seine extrem große innere Oberfläche chemische Verbindungen und Moleküle bindet. 

Abrasion

Definition: 
Unter Abrasion wird der Abrieb oder Abschliff von Werkstoffen durch im Abwasser oder Wasser enthaltene Feststoffe, z.B. bei Rohren, Pumpen oder Zentrifugen verstanden. Durch die jahrelange Nutzung und die dadurch entstehenden Ablagerungen im Rohrwassersystem wird die Abrasion verstärkt. 

Wasserrelevanz: 
Durch den Abrieb der Festsetzungen an den Rohren wird das Trinkwasser zusätzlich verunreinigt, was einen Qualitätswasserfilter im Haushalt notwendig macht.

Leogants Tipp: 
Wir empfehlen unsere Aktivkohle-Blockfilter von Carbonit. Unsere Aktivkohlefilter aus Kokosnussschalen reinigen das Wasser sicher von Bakterien, Medikamentenrückständen, Schwermetallen, Pestiziden zuverlässig.

Ablagerung

Definition: 
Ablagerung nennt man die von der Schwerkraft oder Strömungstoträumen ab- oder festgesetzten Stoffe in Rohrleitungssystemen, Behältern und Reaktoren. Ablagerungen in Rohrleitungen oder Abwasserkanälen führen zu Verunreinigungen des Trinkwassers und zu Querschnittsverengungen und sind daher als problematisch einzustufen.

Wasserrelevanz: 
Nach jahrelanger Nutzung entstehen in Trinkwassersystemen bzw. Rohrleitungen hygienisch bedenkliche Ablagerungen. Jede Ablagerung stellt einen "Biofilm" dar, bei dem sich Keime ansiedeln und bei großer Konzentration die Keime an das Leitungsnetz weitergeben können. Gerade in älteren Häusern besteht die Gefahr, dass die alten Hauswasserleitungen unterschiedliche Stoffe ans Wasser abgeben.

Leogants Tipp: 
Wasser zu Hause filtern! Unsere Aktivkohle-Blockfilter von Carbonit filtern zuverlässig Bakterien, die durch Rohrablagerungen ins Trinkwasser gelangen können. Unsere verwendeten Filter wurden von der Universiät Bielefeld in einem 6-monatigem Test als bakterienundurchlässig bestätigt.

Abbau

Definition
Unter Abbau versteht man den physikalischen, chemischen oder biochemischen Vorgang, bei dem natürliche oder synthetische Abwasserbestandteile bis teilweise zu den Elementen aus denen sie bestehen zerlegt werden. Man unterscheidet den aeroben Abbau, unter Verbrauch von Sauerstoff und den anaeroben Abbau, unter Abwesenheit von gelösten Sauerstoff.

In Abhängigkeit der Beteiligung von lebenden Organismen am Abbauprozess wird unterschieden zwischen dem abiotischen (nicht biologischen) Abbau und dem biologischen Abbau.

Der abiotische Abbau von Wasserinhaltsstoffen erfolgt:

  • photochemisch: Durch die Einwirkung von UV-Licht können bestimmte reaktive Bindungen "geknackt" werden, so dass die Abbauprodukte vielfach einem weiteren Abbau zugänglich werden, was beispielsweise bei der Hygienisierung technisch genutzt wird.
  • chemisch: chemische Reaktionen, wie z.B. die Spaltung von Bindungen unter Einwirkung von Säuren (Säurespaltung) können zum Abbau synthetischer und organischer Verbindungen beitragen.

Der biologische Abbau von Stoffen erfolgt durch den Stoffwechsel lebender Organismen. Dieses wird bei der Abwasserreinigung z.B. im Belebungsverfahren technisch umgesetzt. Dabei wird zwischen aeroben Abbau (unter Luftzufuhr) und anaeroben Abbau (ohne Luftzufuhr) unterschieden.


Wasserrelevanz: 
In unserem heutigen Wasserversorgungssystem, wird das Trinkwasser unter großem Druck durch weit verzweigte Rohrsysteme transportiert, dadurch ist der natürliche Abbauprozess von Abwasserinhaltsstoffen teilweise verhindert. Durch photochemische,  technische oder chemische Verfahren wird das Wasser in der Abwasserreinigung behandelt, um natürliche oder synthetische Abwasserstoffe herauszufiltern. Heutzutage kommen jedoch selbst moderne Kläranlagen gegen die erhöhte Verschmutzung des Wassers durch Medikamente- und Hormonrückstände, Pestizide und Schwermetalle kaum mehr an. 


Leogants Tipp: 
Wasser filtern! Aufgrund der unerwünschten Inhaltsstoffe im Wasser, wie Medikamenten- und Hormonrückstände, Pestizide, Herbizide, Blei, Kupfer oder Bakterien, die durch die intensive Landwirtschaft oder durch falsche Medikamentenentsorgung ins Wasser kommen, ist eine verlässliche Filterung von Trinkwasser unabdingbar. Wir empfehlen hierfür unsere Aktivkohlefilter von Carbonit. Diese wurden in unterschiedlichen Studien in Deutschland mit den gängigsten Rückständen im Wasser getestet. Sowohl hohe Bleikonzentrationen und Medikamentenrückstände könne unsere verwendeten Filter sicher aus dem Leitungswasser entnehmen. Einzelheiten zu den Untersuchungen findest Du in unseren Gutachten.

Aschoff, Dr. Burkhard

Dr. Aschoff (*1946) stellte anhand von umfangreichen Untersuchungen fest, dass das Blut von Krebskranken den Magnetismus verloren und den Spin verändert hatte. Er führte dies durch seine Forschungen auf energieloses Leitungswasser, die globale radioaktive Belastung, geopathische Störzonen und chemische Aufbereitungsmethoden des Trinkwassers, wie chlorieren, fluorieren sowie die UV-Bestrahlung zurück. Diese Feststellungen decken sich mit den Erkenntnissen Viktor Schaubergers, Lakhovskys und etlichen anderen Forschern.

Agre, Dr. Peter

Dr. Peter Agre (*1949) ist US-amerikanischer Molekularbiologe an der John Hopkins-University in Baltimore. Er erhielt 2003 den Nobelpreis für Chemie für seine Forschungen an Aquaporinen und die Entdeckung von Kaliumkanälen.

Aquaporine

Aquaporine sind Wasserkanäle in der Zellmembran. Diese Proteine, die hoch selektive Kanäle in der Zellmembran von Zellen mit hoher Wasserpermeabilität (z.B. renale Tubuszellen, sezenierende Zellen der Speicheldrüsen) bilden, um den Durchtritt von Wassermolekülen zu erleichtern. Die Wasserleitfähigkeit eines Kanals beträgt bis zu 3 Milliarden Moleküle pro Sekunde. Die Bioresonanz nach Paul Schmidt bestätigt diese Erkenntnis.