# Warum ist der TDS/Mikrosiemens-Wert nach einem Leogant Filter genauso hoch wie vor dem Filtern?

Unser Aktivkohlefilter zeichnet sich gerade dadurch aus, dass er Schadstoffe, wie Hormone, Blei, Medikamente, Pestizide und Bakterien aus dem Wasser filtert und dabei die Minerale im Wasser belässt.

Mit dem TDS/µS-Wert wird die Menge der gelösten, leitfähigen Teilchen (z.B. Mineralien, Salze, Metalle) im Wasser gemessen. Einmal über die Leitfähigkeit und einmal über den Widerstand. Aus diesem Grund kann sich der TDS/µS-Wert nicht verändern, denn gemessen werden ja nur die leitfähigen Mineralsalze und diese bleiben bei unserem Filter bewusst im Wasser. 

Manchmal kann sich der TDS/µS-Wert sogar leicht erhöhen. Das hängt damit zusammen, dass unser Aktivkohlefilter einzelne Kohlenstoffatome an das Wasser abgibt. Diese sind weder im Geschmack feststellbar, noch stellen sie ein Qualitätsmanko dar, denn es handelt sich um schlichte Kohlenstofatome (C). Da Kohlenstoff leitfähig ist erhöht sich in diesem Fall der TDS/µS-Wert.

Unser Ansatz ist es, das Wasser zu Quellwasserqualität zu veredeln, welches dem Charakter der Region entspricht. Dafür sind die Minerale wichtig, den sie sind Geschmack und Charakter des Wassers und müssen im Wasser bleiben.

# Was passiert wenn ich den Filter nicht nach 6 Monaten wechsle?

Um die Frage kompetent zu beantworten müssen wir die Filterleistung unserer Aktivkohlepatronen in drei Teilbereiche splitten:

  1. Partikelrückhaltung
    Partikel mit einer Größe oberhalb der Partikelrückhaltegrenze werden auch nach Ablauf der maximalen Kapazität oder zeitlichen Obergrenze von 6 Monaten sicher zurückgehalten. Diese Partikel sind einfach zu groß und passen nicht durch den Filter. Ein Durchbrechen des Filters ist herstellungsbedingt nicht möglich, so können auch bereits gefilterte Partikel nicht freigesetzt werden und bleiben sicher in der Patrone eingeschlossen. Es besteht demnach eine uneingeschränkte Wirkung in Bezug auf alle Partikel, wie Sand-, Rost- oder Kalkpartikel oder andere Schwebteilchen, die vor allem durch das Leitungsnetz ins Trinkwasser gelangen können.
     
  2. Bakteriensicherheit
    Alle unsere Patronen mit einer Feinheit von ≤ 0,45µm sind auf Grund Ihrer Porengröße bakteriensicher. Die Referenzpatrone NFP Premium wurde von der Universität Bielefeld in einem Laborversuch über 6 Monate getestet und als bakterienundurchlässig bestätigt worden.

    Nach 6 Monaten muss laut DIN1988 die Patrone gewechselt werden. Daher gibt es keine Untersuchungen, die eine konkrete Aussage über das Verhalten von angesammelten Bakterien auf der Patronenaussenseite nach diesem Zeitraum aussagen.

    Da unsere Filter umweltfreundlich ohne Silber, Chemie oder UV-Bestrahlung arbeiten werden die Bakterien im Filter nicht abgetötet und sammeln sich daher auf der Aussenseite der Patrone an. Aktivkohle bietet hierzu auch einen guten Nährboden. Der Grund für den Wechsel ist daher einerseits die Hygiene im Filtergehäuse, jedoch vor allem der Schutz des Leitungssystems vor dem Filter. Wenn der Filter nicht rechtzeitig gewechselt wird können Bakterienkolonien anfangen rückwärts im Leitungssystem zu wandern. Man hat durch den Filter eine Art Sperre geschaffen. Dies nennt man retrograde Verkeimung (bildlich gesprochen könnten die Bakterien dann eben im Bad oder beim Nachbarn rauskommen, sollte der Filter stark verkeimt sein. Hierdurch gefährdet man die Hygiene des gesamten Leitungsnetzes. Daher ist der Wechsel der Patrone nach 6 Monaten sehr wichtig, damit man keine Brutstätte für Bakterien schafft.

    Eine Gefahr für das gefilterte Trinkwasser besteht jedoch nicht, da Bakterien auch nach der Zeit von 6 Monaten nicht durch die Patrone passen. Wie lange es dauern würde, bis sich evtl. angesammelte Bakterien durch die Patrone hindurch arbeiten ist nicht untersucht worden. Vermutlich dürfte das sehr lange dauern, jedoch eines Tages würden auch Bakterien durch den Filter kommen.
     
  3. Adsorptive Rückhaltung
    Die Adsorptive Rückhaltung unserer Aktivkohlepatronen wird in 3 Bereiche unterteilt. Rückhaltung durch: Mikroporen (< 1 nm), Mesoporen (1 nm -25 nm) und Makroporen (> 25 nm).

    Ist die maximale Kapazität der Aktivkohle erreicht, so sind alle Poren mit Kohlenwasserstoffverbindungen gesättigt. Bei unseren verwendeten Trinkwasserpatronen sind in der Regel zuerst die Makroporen belegt. Hier lagern sich überwiegend Geruchs- und Geschmacksverbindungen an. Sobald die Poren belegt sind können weitere Moleküle dieser Porengruppe den Filter ungehindert passieren. Daher ist etwa zur Zeit, wenn der Filterwechsel ansteht auch meist ein geschmacklicher Unterschied des Wassers wahrzunehmen. Das liegt daran, dass die Makroporen die größten Poren sind und sich somit als erstes zusetzen.

    Als nächstes würden sich die Mesoporen und Mirkoporen zusetzen. Auf Grund der sehr hohen inneren Oberfläche unserer Patronen und der speziellen Ausrichtung auf organische Verbindungen ist die eigentliche Kapazität der Patronen sehr hoch, wodurch keine sofortige Gefahr für das Wasser besteht. Wenn die Obergrenze von 6 Monaten eingehalten wird besteht auch bei starker Verunreinigung eine extrem hohe Sicherheit für alle organischen Verbindungen. In letzter Konsequenz bedeutet es jedoch, dass sobald alle Poren einer Patronen gesättigt sind, weitere organische Verbindungen gleicher Porengröße durch die Patrone hindurchfließen und die Patrone in diesem Bereich nicht mehr filtert.
     

Zusammenfassend kann man sagen, dass wenn die Patrone nicht gewechselt wird besteht weiterhin voller Schutz vor Partikeln oberhalb der angegebenen Partikelrückhalterate. Die Baktereinsicherheit bleibt vorerst bestehen, jedoch gefährdet man eine Verkeimung des Leitungssystems. Auch der entstehende Biofilm vermindert die Adsorptionsleistung. Sobald alle Poren gesättigt sind können organische Verbindungen, wie Medikamente, Hormone etc. die Patrone wieder passieren.
 

Damit Du Deinen Filterwechel nicht vergisst erhältst Du von uns einen kostenlosen Email-Erinnerungsservice alle 6 Monate.

# Wie oft muss der Filter gewechselt werden?

EIn Filterwechsel ist nach spätestens 6 Monaten nach DIN1988 fällig oder wenn die Gesamtkapazität der Patrone erschöpft ist. Die Kapazität variiert je nach Patrone. Bein unseren Standardpatronen im Leogant AVAIO und BORVO ist die Kapazität max. 10.000 Liter. Somit können auch Büros und Sportstudios mit einer Patrone sehr lange auskommen. Privat reizt man die Kapazität nicht aus.

Nach 6 Monaten muss unabhängig vom Verbrauch die Patrone spätestens gewechselt werden.

Um Dich an den Filterwechsel zu erinnern erhältst Du von uns mit unserem Filter-Service rechtzeitig eine Erinnmerungsmail mit nützlichen Tips zum Wechsel und die neuen Patronen natürlich versandkostenfrei einmal im Jahr gesendet.

# Kann ich den Filter auch länger als 6 Monate nutzen, wenn ich keine 10.000 Liter Wasser Filter?

Nein. Bei Leogant nehmen wir Hygiene sehr ernst, denn schlussendlich geht es hier um Sicherheit für das eigene Trinkwasser. Daher halten wir uns streng an alle gesetzlichen Vorschriften oder geben Empfehlungen, falls uns selbst die gesetzlichen Vorschriften nicht ausreichen. 

Generell sind alle Trinkwasserfilter spätestens nach 6 Monaten entsprechend der Trinkwasser-DIN 1988, Teil VIII zu wechseln, unabhängig davon, wie viel der Filter verwendet wurde.

Solltest Du innerhalb von 6 Monaten mehr als die angegebene Maximalleistung verbrauchen, oder ist das Wasser stark verschmutzt ist dies deutlich am stark verringerten Wasserdurchfluss zu spüren. Dann ist die Filterpatrone auch schon vorher auszutauschen.

# Wie hoch sind die Folgekosten für einen Trinkwasserfilter von Leogant?

Die Filterpatronen müssen nach DIN 1988 nach spätestens 6 Monaten oder nach der Maximalkapazität gewechselt werden.

Innerhalb der angegebenen Kapazitätsgrenze (Regelfall):
Bei einem Einfach-Filter benötigst Du 2 Patronen im Jahr. Bei einem DUO-Filter 4 Patronen im Jahr und bei unseren Quadro-Filtern dementsprechend 8 Patronen im Jahr.

Berechnung jährliche Investition:
Die jährlichen Folgekosten berechnen sich demnach aus der Anzahl der Patronen, die Du pro Jahr benötigst und dem Preis pro Patrone.

Beispiel (Stand 12/2015):
Leogant AVAIO (NFP Premium Patrone) = 80 Euro p.a.
Leogant BORVO (GFP Premium Patrone) = 86 Euro p.a.
Leogant BORVO DUO (GFP Premium Patrone) = 172 Euro p.a.

Alle paar Jahre empfehlen wir nach Bedarf mal eine Dichtung, einen Schlauch oder einen der Anschlüsse zu wechseln. Wir kalkulieren hierfür ca. 40 Euro alle 3-5 Jahre. Hinzu kämen ggf. noch Versandkosten.

Generell sind alle Trinkwasserfilter spätestens nach 6 Monaten entsprechend der Trinkwasser-DIN 1988, Teil VIII zu wechseln, unabhängig davon, wie viel der Filter verwendet wurde.

Mit unserem Filter-Service erinnern wir Dich nicht nur an den fälligen Filterwechsel, Du erhältst zudem Deine jährlichen Patronen versandkostenfrei zugestellt.

# Kann ich durch Laufenlassen des Leitungswassers den Gehalt an Schwermetallen im Trinkwasser verringern, also auf einen Filter auch bei deutlichen Schwermetallgehalten verzichten?

Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden. Wieviel Liter Du ablaufen lassen musst, hängt von vielen Bedingungen ab: Z.B., in welcher Etage Du wohnst, wo das Stück Rohrleitung sitzt, welches für die höheren Schwermetallgehalte verantwortlich ist, welche Gewohnheiten Deine Mitbewohner haben, etc. Auch kannst Du durch das Ablaufen lassen nicht den Gehalt an Stoffen reduzieren, die schon ab Wasserwerk im Trinkwasser enthalten sein können (z.b. Medikamentenrückstände). Im Übrigen nimmt Wasser auch bei sehr kurzen Stagnationszeiten mehr Blei auf als der Grenzwert zulässt.

[0]: /carbonit-gutachten

# Was mache ich mit einem verbrauchten Wasserfilter?

Du kannst den Filter vollkommen unproblematisch im Hausmüll entsorgen.

Wenn Du die Mülltrennung sehr ernst nimmst, dann kannst Du von der Patrone das Netz abziehen und die Kunststoffkappen abschneiden. Die Kappen und das Netz kannst Du in den Plastikmüll (Gelber Sack) geben und den Patronenkörper in den Hausmüll oder Biomüll. Solltest Du einen Kamin besitzen, kannst Du sogar den Patronenkörper im Winter im Ofen verheizen - es ist ja "nur" Holzkohle!

# Der Filter hält 10.000 Liter das schaff’ ich doch nie in 6 Monaten. Warum verwendet Leogant nicht Filter für weniger Liter?

Wir setzen bei der Auswahl unserer Filter auf höchste Qualität. Bei den von Carbonit hergestellten Filterelementen handelt es sich um, der internationalen und marktüblichen Norm angepasste Filter, die in großer Stückzahl für Privathaushalte und für Gewerbebetriebe produziert werden. Da immer derselbe Filtertyp verwendet wird, können die Produktionskosten gering gehalten werden. So können wir Dir preisgünstig Filter mit hohem Leistungsspektrum anbieten. Du bist zudem immer auf der sicheren Seite, da Du den Filter nicht überbeanspruchen kannst.

Unsere Trinkwasserfilterkonzepte sind aus diesem Grund sowohl für den privaten wie für den gewerblichen Bereich ausgelegt.

# Wann muss der Filter ausgetauscht werden?

A) Nach spätestens 6 Monaten

1. Vorschrift DIN 1988
2. Hygiene für das Leitungssystem vor dem Filter

Unsere verwendeten Carbonit Filter reinigen das Wasser sehr sicher über 10.000 Liter (NFP/GFP/WFP Premium) bzw. 5.000 Liter (IFP Puro/Ultra). Dies haben unterschiedliche deutsche Institute geprüft und bestätigt.

Generell sind alle Trinkwasserfilter spätestens nach 6 Monaten entsprechend der Trinkwasser-DIN 1988, Teil VIII zu wechseln, unabhängig davon, wie viel der Filter verwendet wurde.

Unterschiedliche Anbieter werben mit komfortableren Wechselintervallen von einem Jahr und mehr. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dies nicht zulässige Wechselintervalle sind und dadurch eine Verkeimung und Schadstoffabgabe an das Wasser geschehen kann. 

Bei Leogant nehmen wir Hygiene sehr ernst, denn schlussendlich geht es hier um Sicherheit für das eigene Trinkwasser. Daher halten wir uns streng an alle gesetzlichen Vorschriften oder geben Empfehlungen, falls uns selbst die gesetzlichen Vorschriften nicht ausreichen. 

B) Bei Überschreiten der Maximalkapazität
Solltest Du innerhalb von 6 Monaten mehr als die angegebene Maximalleistung verbrauchen, oder ist das Wasser stark verschmutzt ist dies deutlich am stark verringerten Wasserdurchfluss zu spüren. Dann ist die Filterpatrone schon vorher auszutauschen.

C) Bei längerem Urlaub
Solltest Du einen längeren Urlaub planen so stelle bitte sicher, dass jemand vielleicht die Blumen mit dem gefilterten Wasser einmal die Woche gießt. So bleibt Dein Turnus erhalten. Sollte der Filter länger als 4 Wochen nicht genutzt werden ist ein vorzeitiger Filterwechsel nach dem Urlaub fällig. Alternativ kann der Filter vor dem Urlaub gereinigt und desinfiziert werden und trocken gelassen werden. Nach dem Urlaub wird dann einfach die neue Patrone eingesetzt und der Filter wieder in Betrieb genommen.

Damit kein Filterwechsel vergessen wird bieten wir all unseren Kunden einen kostenlosen Erinnerungsservice per eMail und den Jahresvorrat neue Patronen erhältst Du dann versandkostenfrei einmal im Jahr. Bei Interesse an unserem Filter-Service sende uns eine eMail.

# Können die Trinkwasserfilter auch Kalk herausholen?

Ja und nein. Hier muss man genau differenzieren.

A) Kalk als Partikel:
Unsere Aktivkohlepatronen entnehmen dem Wasser Kalkpartikel und auch alle anderen Partikel bis zur angegebenen Filterfeinheit (z.b. < 0,45 μm für die NFP/GFP Premium bzw. 0,15 μm für die IFP Puro). Damit ist gemeint, dass der Kalk, der schon als "Stückchen" im Wasser schwimmt herausgefiltert wird.
 

B) Gelöster Kalk:
Die gelösten Mineralien, also auch der gelöste Kalk bleiben im Wasser enthalten.

Kalk setzt sich hauptsächlich aus Calcium und Magnesium zusammen - dies sind Mineralien. Mit „gelöst” ist hier gemeint: Aufgelöst wie Zucker im Wasser. Mit einem Leogant Wasserfiltersystem werden zwar nicht alle Ablagerungen an elektrischen Geräten verhindert, aber in der Regel deutlich reduziert und in der Konsistenz verändert. Durch die Vitalisierung werden die Ablagerungen zudem wesentlich weicher und lassen sich leicht entfernen. Besonders in Wasserleitungen neigt das Vitalisierte Wasser nicht mehr zur Bildung von Kesselstein oder verblockt die Leitungen.

Generell muss man wissen, dass man Kalk im Wasser nicht filtern kann!
 

Um Kalk aus dem Wasser zu entfernen gibt es nur 2 Methoden:

  1. Man entfernt alle Mineralien
    mit einer Osmoseanlage oder Destilliergerät. Das Ergebnis ist dann destilliertes, saures Wasser, ohne Minerale.
  2. Tauschen
    A) Man tauscht den Kalk (Ca+) gegen Natrium (Na+) mit einem Ionentauscher. Ergebnis ist weniger Kalk aber dafür Natrium im Wasser. Gute Quellwässer werben gerade mit geringem Natriumanteil, daher macht es keinen Sinn nur wegen dem weißen Rand im Wasserkocher sich das Wasser mit billigem Natrium zu versauen. Für Kinder raten wir von der Nutzung solcher Systeme auf Grund des erhöhten Natriumanteils ab.
    B) Man tauscht den Kalk (Ca+) gegen Wasserstoff (H+) mit einem Ionentauscher. Hierbei wird das Wasser im PH-Wert verändert, was wir auch nicht wollen.

Daher sind klassische Entkalker bzw. Kannenfilter eigentlich keine Filter sondern „Tauscher“.

Unser Ansatz ist die natürliche Wasseraufbereitung. Das heist, dass wir Wasser in die Qualität von frischem Quellwasser bringen. In natürlichem Quellwasser sind immer Minerale enthalten. Diese geben dem Wasser seinen Charakter und Geschmack und sind wichtig für die Vitalisierung. Kalk (Calzium + Magnesium) gehört auch zu den Mineralen.

Bevor man sich also für einen Wasserfilter entscheidet muss im Vorfeld geklärt werden was das Ziel ist.

  • Ist das Ziel den Kalk im Wasser zu reduzieren um ein Bügeleisen zu nutzen, dann reicht ein einfacher Ionentauscher oder man nimmt destilliertes Wasser.
  • Ist Dein Ziel gesundes Wasser raten wir von den 3 oben beschriebenen Varianten ab. Mit unseren Systemen hast Du dafür Schutz vor Hormonen, Medikamenten, Schwermetallen etc. und Du wirst qualitativ ein vergleichbares Wasser zu Quellwasser bekommen.

Die Frage ist also: "Wasser für Maschine oder Mensch?" das wird gerne vertauscht. Wir trennen hier sehr konsequent, da in unserem Zentrum Wasser für den Menschen steht. Natürlich ist es schön, wenn der Wasserkocher nicht mehr so verkalkt, aber dafür die Wasserqualität aufs Spiel setzen würden wir nicht.

Ein Leogant Filter-System ist darauf ausgelegt das natürliche Gleichgewicht des Wasser wieder herzustellen. Wir belassen daher auch den gelösten Kalk im Wasser, verändern diesen jedoch durch unsere Vitalisierung, wodurch die Minerale verstoffwechselt werden können und das Wasser frisch und weich schmeckt.

# Warum soll der Filter nach 6 Monaten gewechselt werden?

Hierfür gibt es zwei Gründe:

1. Vorschrift DIN 1988
Die DIN 1988, Teil VIII sieht einen Wechsel des Filters nach 6 Monaten vor: „[...] aus hygienischen Gründen ist ein Austausch (Ersatzfilterkerze) mindestens alle 6 Monate erforderlich [...].“ Hintergrund hierfür ist u.a., dass sich vor dem Filter im Laufe der Zeit Bakterien aufstauen könnten; diese würden dann im Leitungssystem zurückwandern (Rücksaugen bei Leckage) und das nicht gefilterte Wasser verunreinigen. Um dies zu verhindern, ist ein Wechsel alle 6 Monate vorgeschrieben.

2. Hygiene für das Leitungsystem
In Deutschland wird das Wasser nur noch in wenigen Fällen gechlort (oder anders desinfiziert). Das führt dazu, dass eventuell im Trinkwasser vorhandene Bakterien im Wasser ungehemmt wachsen und sich vermehren können. Gerade ein Filter aus Aktivkohle bietet für Mikroorganismen eine gute Wachstumsoberfläche auf der Außenfläche. Aus hygienischen Gründen sollte daher ein Wechsel alle 6 Monate erfolgen und die Leitung gespült werden. 

Generell sind alle Trinkwasserfilter spätestens nach 6 Monaten entsprechend der Trinkwasser-DIN 1988, Teil VIII zu wechseln, unabhängig davon, wie viel der Filter verwendet wurde.

Damit kein Filterwechsel vergessen wird bieten wir all unseren Kunden einen kostenlosen Erinnerungsservice per eMail und den Jahresvorrat neue Patronen erhältst Du dann versandkostenfrei einmal im Jahr. Bei Interesse an unserem Filter-Service sende und eine eMail.

# Warum verkeimt der Trinkwasserfilter dann nicht?

Die Poren der Carbonit-Filter sind so fein, dass Bakterien wie Escherichia Coli oder auch Enterokokken das Filterelement nicht durchwachsen können (innerhalb von 6 Monaten). Wir filtern in Bereichen der Mikrofiltration. Eine Verwendung von Chemikalien zur Desinfektion (z.b. Silber) erübrigt sich daher und ist auch nicht erforderlich. 

# Warum sind die Carbonit Filter nicht von einem akkreditierten amerikanischen Institut gemäß ANSI/NSF getestet?

Bei der Auswahl der Prüfinstitute hat Carbonit darauf geachtet, dass die hierzulande eventuell auftretenden Probleme bei Trinkwasserbelastungen von diesen Instituten auch als Untersuchungsstandard vorgesehen sind. In der Trinkwasserverordnung werden E. Coli, Enterokokken sowie Clostridium perfringens als wichtige Indikatorkeime für die Beschreibung der hygienischen Trinkwasserqualität genannt (Hinweis: nach §5 Abs. 1 TrinkwV dürfen Krankheitserreger im Wasser nicht in Konzentrationen enthalten sein, die zu einer Schädigung der menschlichen Gesundheit führen können. Der festgelegte Wert „null“ ist im Sinne eines „nicht nachweisbar“ zu verstehen.). Auf eine Beauftragung nach dem ANSI/NSF-Standard 53 wurde verzichtet, da für E. Coli Bakterien und auch für Enterococcus faecalis bisher keine Untersuchungen mit lebenden Mikroorganismen innerhalb dieses Standards bisher angeboten werden. Die Membran in der Filterpatrone IFP Puro wurde hingegen den Tests nach ANSI/NSF 53 erfolgreich unterzogen. Hintergrund hierfür ist der Fokus des Membranherstellers „Prime Water international nV“ auf den nordamerikanischen Markt. Eine Prüfung, die zugeschnitten ist auf amerikanische Wasserverhältnisse, war daher obligatorisch. Eine Anerkennung und Übertragung ausländischer Akkreditierungen auf europäische Standards ist ausgeschlossen. 

# Sind Leogant Wasserfilter von einem unabhängigen Institut getestet?

Ja. Geprüft wurden die Filter unter anderem vom: * TÜV-Umwelt Berlin (Blei, Kupfer) * Universität Bielefeld (Bakterien & pathogene Parasiten) * HS Magdeburg (sog. Pflanzenschutzmittel, Chloroform, Chlor, Ozon) * Hygieneinstitut des Ruhrgebietes (Bakterien und Viren) * TU Berlin (pol. Pestizide, Medikamentenrückst., Hormone, Steroide) * Vito (Hygienische Eigenschaften der iFP Puro-Membran) * NSF (Membran der iFP Puro: Teile aus ANSI/NSF 53) * LGA Bayern (Monoblock: Lebensmittel-Sicherheit)

Hier findest Du einige unserer [Gutachten][0].

Carbonit® setzt aber auch bei den Gehäusen auf höchste Qualitätsstandards. So entsprechen unsere Filtergehäuse den KtW- Empfehlungen(1) sowie dem DVGW arbeitsblatt W270(2).

1) KTW-Empfehlung = Gesundheitliche Beurteilung von Kunststoffen und anderen nichtmetallischen Werkstoffen im Rahmen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes für Trinkwasser.

2) DVGW W270 = Vermehrung von Mikroorganismen auf Werkstoffen für den Trinkwasserbereich. 

# Wo werden die Filterpatronen hergestellt?

Bei Leogant bieten wir auschließlich Hochleistungsfilter der Firma Carbonit an.

Carbonit ist ein Unternehmen aus Sachsen-Anhalt und produziert in Deutschland. Das Verfahren zur Herstellung der Filterpatronen ist international patentiert. Aktivkohle ist ein schonend verarbeiteter nachwachsender Rohstoff. Schon die Römer verwendeten Aktivkohle zur Weinschönung, noch heute setzt jedes Wasserwerk dieses Material ein. Auch bei Vergiftungen oder Durchfallerkrankungen leistet Aktivkohle medizinische Soforthilfe. In der qualitätsüberwachten und sorgfältigen Auswahl dieses pflanzlichen Naturproduktes sowie der international patentierten Weiterverarbeitung zu gebackenen (gesinterten) Blockfiltern liegt das besondere Carbonit Wissen. Ohne chemische Zusätze (z.B. Silber) und mit lückenloser Chargenrückverfolgung entstehen universell einsetzbare Hochleistungsfilter.

# Können die Filter von Leogant verkeimen?

Nein. Eine Verkeimung kann nicht eintreten. Tests mit extrem hohen Bakterienkonzentrationen (mehrere Millionen vor dem Filter) bescheinigen dem Filter (NFP Premium/GFP Premium) eine außergewöhnlich hohe Leistung („null“ Testbakterien (E. Coli und Enterococcus faecalis) kamen durch). Unsere verwendeten Filterpatronen haben viele weitere Hygienetests erfolgreich bestanden; getestet wurde unser Filter auf die Rückhaltung von (die Rückhaltung lag immer bei > 99,9 %):

* Bakterien (Staphylococcus aureus, Staphylococcus haemolyticus, Enterobacter cloacae, Pseudomonas aeruginosa, Bacillus subtilis)
* Mikroorganismen (Entamoeba coli, Giardia Lamblia, Cryptosporodium parvum, Hymenolepis nana, Schistosoma mansoni, Ascaris suum)
* Pilzen / Hefen (Candida albicans, Rhodotorula mucilaginosa, Saccharomyces cerevisae)

Auch die Filterpatronen vom IFP Puro und IFP Ultra sind hervorragend geeignet, Wasser hygienisch einwandfrei zu filtern. Ursprünglich wurden diese Patronen für besonders hohe Anforderungen – z.B. medizinische Zwecke – konzipiert. Wegen der hohen Nachfrage werden die Patronen mittlerweile auch für private Anwender angeboten. Bitte beachte hierzu die vom Gesetzgeber verlangten halbjährlichen Filterwechsel und die Betriebsanleitung der Geräte.