# Warum soll ich mein Leitungswasser filtern?

Die Untersuchungen der Wasserwerke beziehen sich zumeist auf die Untersuchungen im Wasserwerk. Unser Leitungswasser reichert sich jedoch möglicher Weise auf dem Weg zu Deinem Haushalt mit Asbest, Bakterien, Blei, Kupfer und anderen Schwermetallen an. Für unser Trinkwasser sollte daher gelten: Je weniger unnatürliche Stoffe, desto besser. Was bei Dir zu Hause aus dem Wasserhahn kommt, ist zudem abhängig von den Hausleitungen, aber auch von den Hauptwasserleitungen. Die Hauswasserleitungen bestehen manchmal immer noch aus Blei. Dieses kann sich dann in unterschiedlicher Konzentration in Deinem Trinkwasser befinden. Es ist hierbei unwahrscheinlich dass die geltenden Grenzwerte eingehalten werden. Auch Armaturen und Apparate - insbesondre Bauteile ohne DVGW-Prüfzeichen - können Blei in unzulässig hohen Mengen enthalten. Mit einem Filter von Leogant kannst Du die Wasserqualität an Deinem Hahn auch dann positiv beeinflussen, wenn z.B. der Hausbesitzer einen Austausch der Rohrleitungen nicht vornimmt bzw. mit diesem Austausch noch nicht begonnen hat oder Unklarheiten bezüglich der eingebauten Armaturen herrschen. Rückstände von Hormonen, Medikamentenrückständen, Herbiziden, Pestiziden uvm. werden heute noch gar nicht von den Wasserwerken geprüft und wenn man daher Schutz vor solchen Verunreinigungen haben will ist ein Wasserfilter die beste Wahl.

# Das Trinkwasser ist doch eines der besten Lebensmittel überhaupt?

Bezogen auf die Prüfparameter stimmt das vollkommen. Es gibt in Deutschland kein Lebensmittel bei dem mehr Parameter getestet werden. Für Hormone, Medikamentenrückstände, Herbizide und Pestizide gibt es jedoch keine ausreichenden Grenzwerte. Geprüft werden insgesamt auch nur 55 Parameter im Trinkwasser von mittlerweile mehreren zehntausend möglichen Stoffen, die aus Industrie und Landwirtschaft ins Wasser gelangen können.

In Deutschland gibt es mittlerweile über 50.000 zugelassene Medikamente. Für keinen einzigen Wirkstoff gibt es jedoch einen Grenzwert im Trinkwasser.

Daher bietet unsere Trinkwasserverordnung zwar eine sichere Grundversorgung. Wenn es jedoch darum geht das Wasser wieder zu einem hochwertigen Lebensmittel zu machen reichen die Grenzwerte unserer Meinung nach bei Weitem nicht aus. Mit einem Filtersystem von Leogant hast Du auch bei den Stoffen Sicherheit, die nicht von den gesetzlichen Grenzwerten erfasst werden.

# Muss ich mein Trinkwasser noch filtern, auch wenn die Grenzwerte eingehalten sind?

Von „muss“ kann nicht die Rede sein. Genauso wenig musst Du im Bio-Laden Deine Lebensmittel kaufen. Aber wenn Du den subjektiven Anspruch hast, dass Dein Trinkwasser über die verordneten Werte hinaus die bestmögliche Reinheit aufweist, so triffst Du mit Leogant eine wohl durchdachte Entscheidung.

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, was ein Grenzwert ist?

Grenzwerte werden in Tierversuchen ermittelt und auf erwachsene Menschen hochgerechnet – sie sind also eher theoretische als praktisch sinnvolle Werte. Hierzu ein Auszug aus dem Brockhaus-Lexikon, 24-bdg. Ausgabe:

„Das Verfahren der Festlegung von Grenzwerten ist ebenso umstritten wie viele Grenzwerte selbst, da z.b. Wissenschaftler unterschiedliche Einschätzungen der Schädlichkeit bestimmter Schadstoffe haben und Grenzwerte politisch ausgehandelte Kompromisse darstellen zwischen ökologisch und gesundheitlich (toxikologisch) Gebotenem, technisch Möglichem, finanziell tragbarem, wirtschaftlich und politisch Vertretbarem [...].“

So ist es wahrscheinlich besser zu verstehen, dass der Grenzwert für Blei in der trinkwV 2001 nur schrittweise bis 2013 von ehemals 40 μg auf dann 10 μg gesenkt wurde. Dem Bund selbst fehlen die Mittel für die Sanierung der eigenen Gebäude (Quelle: Umweltbundesamt). Die lange Übergangszeit schafft hier finanzielle Erleichterung.

Durch den Einsatz von Leogant-Trinkwasserfiltern in diesen Bereichen kannst Du demnach nicht nur maximale Reinheit und damit maximale Sicherheit erlangen, darüber hinaus können z.B. auch unangenehme Färbungen und Beigeschmäcke des Trinkwassers (z.b. bei eisen- oder kupferhaltigem Wasser) reduziert oder gar komplett vermieden werden.

Auch die neue Trinkwasserverordnung kann immer nur einen Teil der möglichen Schadstoffe im Trinkwasser berücksichtigen. So gibt es im Trinkwasser auch anerkannte Schadstoffe, für die es jedoch keinen Grenzwert gibt.

Zu diesen unerwünschten Stoffen gehören beispielsweise:

  • Medikamentenrückstände
  • Polare Pestizide (können hormonähnliche Wirkungen haben)
  • Asbestfasern
  • uvm.

Im Moment kann niemand begründet festlegen, welche Menge dieser Stoffe zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann und wie die Stoffe wechselwirken. Es ist jedoch klar, dass diese Stoffe nicht natürlicher Bestandteil von Trinkwasser sind.